[14.03.2026] 34. Bundesoffenes Mädchen- und Jungenpokalturnier in Schmalkalden – Reichlich Edelmetall für den Gastgeber
Am vergangenen Samstag fand in der Schmalkalder Hans-Dieter Clemen Sporthalle bereits die 34. Auflage des Bundesoffenen Mädchen- und Jungenpokalturniers für Kinder unter 9, unter 11 und unter 13 Jahren statt.
Insgesamt kämpften knapp 300 Mädchen und Jungen aus 30 Vereinen und 5 Bundesländern um die Medaillen und Pokale.
Zur Eröffnung freuten sich die Judoka über die motivierenden Worte der Landrätin Peggy Greiser, die es sich es auch diesmal nicht nehmen ließ, die Kämpfe der Jüngsten begeistert zu verfolgen. Der Präsident der Thüringer Judoverbandes, Thomas Sens, sowie der Vorsitzende der Kreisunion waren diesmal auch als Coaches ihrer Schützlinge aus Erfurt und Meiningen dabei.
Besonders begrüßen konnten die Schmalkalder auch die Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele und Weltmeisterschafts-Dritte Annett Böhm aus Leipzig, die mit ihren Judoka aus Sachsen angereist war.
Mit großen Mannschaften waren die favorisierten Teams aus Stotternheim und den Erfurter Vereinen angereist, die in allen 3 Altersklassen auch kräftig punkten konnten.
Begonnen haben die Judoka der Altersklasse u 9. Hier konnten die Schmalkalder bereits mit starken Ergebnissen aufwarten.
Hervorzuheben ist hierbei besonders Pelaheia Dementieva, die sich mit 3 vorzeitigen Siegen gegen Rotermel (Bad Salzungen), Baum (Stotternheim) und Lämmerhirt (Wartburgkreis) die Goldmedaille sichern konnte. Silbermedaillen mit jeweils 2 Siegen erkämpften sich Selma Recknagel, Mila Götz, Ibragim Dzhamalov, Richard Weisheit und Artem Kirichenko. Durch die Bronzemedaillen von Gregor Ullrich, Korvin Lenz, Elma Brückner, Mira Jung und Alina Pavlov wurden nicht nur die Medaillensätze komplettiert. Gerade die jüngsten Judoka der Schmalkalder zeigten in ihren teilweise ersten Kämpfen beeindruckende Leistungen.
In der Altersklasse der u 11 hatte Makka Dzhamalova einen sehr starken Turniertag. In der stark besetzten Gewichtsklasse bis 31,7 kg setzte sich Makka in der Vorrunde mit 2 vorzeitigen Siegen gegen Büttner aus Meiningen und Reinhold aus Leipzig durch und qualifizierte sich dadurch für das Halbfinale. Dort traf sie auf Haußer aus dem Wartburgkreis. Mit diesem Sieg zog sie ins Finale ein, das sie souverän gegen Stockmann aus Greiz bestritt und sich so die Goldmedaille sicherte.
Die Silbermedaille in der Altersklasse u 11 erkämpften die Schwestern Fatima und Khadidzha Bogatireva, jeweils in ihren Gewichtsklassen. Die Bronzemedaillen für den SV Schmalkalden 04 e. V. errangen Oleksandr Pavlov und Roman Dunkin.
In der Altersklasse u 13 gab es für den Gastgeber noch einmal Gold und dreimal Bronze.
Gabriele Brakauskaite startete in der Klasse bis 40 kg und zog souverän über die KO-Runde bis ins Finale ein. Dort traf sie auf Rebecca Zimmermann aus Stotternheim. Mit ihrem Finalsieg sicherte sich Gabriele die Goldmedaille.
Bronzemedaillen erkämpften Anton Dunkin (bis 40 kg), Erik Burkhardt (bis 43 kg) und Kiril Sydorenko (über 55 kg).
Mit insgesamt 3 mal Gold, 7 mal Silber und 10 mal Bronze erreichten die Schmalkalder Judoka ein tolles Gesamtergebnis.
Bei den Mädchen schafften es die Gastgeber, in die Phalanx der Favoriten aus Stotternheim und Erfurt einzudringen und sicherten sich den 2. Platz in der Pokalwertung hinter Stotternheim und vor PSV Erfurt. Bei den Jungs gingen die Pokale an Stotternheim, Kodokan Erfurt und Erfurter Kampfsportcenter.
Eine erfolgreiche Bilanz für den Gastgeber. Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner.
Das Turnier des SV Schmalkalden 04 e. V. war nicht nur aus Medaillensicht erfolgreich. Dank aller Helfer, Muttis, Vatis , Jugendlicher und Ehemaliger, die im Einsatz waren, konnte das Pokalturnier wieder ein voller Erfolg werden. Herzlichen Dank an alle, die mit dazu beigetragen haben!
Weitere Ergebnisse:
PSV Meiningen:
3 x Gold Emma Kochinski, Helena Hofmann, Louis Schumann
3 x Bronze Hugo Six, Paulina Kochinski, Lynn Schenck
CDK Break Down Zella-Mehlis:
1 x Gold Johnny Hallung
2 x Silber Alexander Paunov, Arianne Pechlivanidou