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 Presse
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| [29.01.2012] Theresa souverän zum Titel Mit zweimal Gold, einmal Bronze und zwei fünften Plätzen legten die sechs StarterInnen des SV Schmalkalden 04 bei den Thüringer Titelkämpfen der Altersklassen U 17 und U 20 männlich und weiblich zu Hause in der Schmalkalder Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle für ihren Verein alle Ehren ein.
Schmalkalden – So unerwartet wie erfreulich hoch fielen die Meldungen für diese ersten thüringenweiten Titelkämpfe im Judosport des Jahres 2012 aus. Mit 195 Aktiven aus 32 Vereinen stellten sich 40 junge Damen und Herren mehr als im Vorjahr den Kämpfen auf den vier Tatami in der Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle. Dabei war die männliche Beteiligung bei diesen Meisterschaften besonders hoch, die unter anderem auch von Bürgermeister Thomas Kaminski und dem Präsidenten des Thüringer Judo-Verbandes Tino Berg inspiziert wurden. Beide Fachleute – Kaminski ist in seiner Freizeit ab und an auf der Matte anzutreffen – konnten den Titelkämpfen ein gutes Niveau bescheinigen, für das viele spannende Kämpfe und sauber ausgeführte Techniken sprachen. Alle erreichten Podestplätze berechtigen übrigens für den Start bei den Mitteldeutschen Meisterschaften am 11. und 12. Februar in Rudolstadt, wo dann die Fahrkarten für die Deutschen Meisterschaften zwei Wochen später in Neuhof (Kreis Fulda) gelöst werden. Gerade bei den Jugendlichen in der U 17 trennte sich in den Kämpfen vom Niveau her allerdings oftmals auch die Spreu vom Weizen.
Naturgemäß regten unter den beinahe 200 Aktiven die des Landesleistungszentrums vom Sportgymnasium aus Jena heraus.
Durchaus erfreulich verlief der frostige Sonntag aber gerade auch für die Kämpferinnen und Kämpfer des gastgebenden SV Schmalkalden 04, der sich mit der Organisation und Durchführung wieder viel Mühe gegeben hatte und auch mit seiner großen Schar an Kampfrichtern glänzte. Einmal mehr erwies sich Theresa Döhrer, die in der Gewichtsklasse bis 78 kg antrat, als beste Aktive der Schmalkalder, und das in beiden Altersbereichen. Die 15Jährige wurde in der U 17 äußerst souverän nach Kämpfen, die sie alle vorzeitig gewann, Thüringer Meisterin und setzte mit ihrem gleichzeitigen Start bei den Juniorinnen U 20 noch einen drauf, indem sie dort ebenfalls die Goldmedaille gewann. In der U 20 besiegte sie im Finale übrigens Lisa Schiefner von Medizin Bad Liebenstein, die somit mit einer Silbermedaille die Heimreise antrat.
Die Bronzemedaille und damit die Startberechtigung in Rudolstadt erkämpfte sich in der U 17 männlich -60 kg Max Münch, der mit einem sauberen Sieg gegen den Heiligenstädter Skora glänzte und in dem starken Teilnehmerfeld – der erst 14jährige Münch hatte es in seiner Gewichtsklasse ausschließlich mit älteren Sportgymnasten zu tun – eine beachtliche Leistung ablieferte. Das konnte man durchaus auch von Philipp Honauer sagen, der ebenfalls in der U 17, aber eine Gewichtsklasse höher –66 kg antrat, die am stärksten besetzt war. Nach drei Siegen und zwei verlorenen Kämpfen blieb ihm zwar „nur“ Rang 5, aber die Offiziellen setzten ihn wegen seiner überzeugenden Kämpfe ebenfalls für die Mitteldeutschen Meisterschaften. Für den Sprung auf das Treppchen reichte es an diesem Tage auch nicht für Vanessa Kaupert in der U 17 bis 48 kg, die nach teils unglücklich verlorenen Kämpfen wie Honauer Platz 5 belegte. [hrk]
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| [14./15.01.2012] Internationaler Sparkassenpokal in Jena Am vergangenen Wochenende startete für die Judoka die Wettkampfsaison 2012 mit dem Internationalen Sparkassenpokal in Jena.
Insgesamt 758 Judoka aus 42 Vereinen und 7 Nationen kämpften an den 2 Tagen um die begehrten Medaillen und Pokale.
Der SV Schmalkalden 04 e.V. war an beiden Tagen insgesamt mit 17 Athleten vertreten.
Am ersten Tag kämpften die Altersklassen u 14 und u 17.
In der Altersklasse der u 14 startete Sarah Kunjan gleich mit einem Paukenschlag. Sarah gewann souverän die Gewichtsklasse über 63 kg. und sicherte damit die erste Goldmedaille für den SV Schmalkalden 04 e.V.
Emanuel Kind, in der Klasse bis 60 kg kämpfend, konnte sich in diesem Jahr auf dem 3. Platz einrangieren. Nach gutem Vorrundenstart musste er sich nur im Halbfinale geschlagen geben.
Für die 12-jährige Flora Nahrstaedt war das Turnier diesmal noch zu stark und Flora musste sich nach einem Sieg und 2 Niederlagen vorzeitig aus dem Wettkampf verabschieden.
In der Altersklasse der u 17 gingen ebenfalls 3 Kämpfer vom SV Schmalkalden 04 e.V. an den Start. In der Klasse bis 66 kg präsentierte sich Philipp Honauer in sehr guter Form. Mit 3 vorzeitigen Siegen zog er unangefochten ins Finale ein. Dort unterlag er allerdings Kroll vom Erfurter Judoclub mit einem Fusswurf. Am Ende konnte sich Philipp über die Silbermedaille freuen.
Ebenfalls Silber erkämpfte sich Theresa Döhrer, die diesmal eine Gewichtsklasse höher startete. Theresa siegte 2 mal vorzeitig und musste sich dann nur im Finale ihrer Gegnerin geschlagen geben. Vanessa Kaupert, die in der Klasse bis 48 kg an den Start ging belegte am Ende Platz 5.
Am zweiten Wettkampftag kämpften die Altersklassen u 10, u 12 und u 20.
In der Altersklasse der u 10 setzte sich Daniel Schüler in der Klasse bis 24 kg klar durch. Er siegte 4 mal jeweils vorzeitig und wurde souveräner Sieger dieser Gewichtsklasse.
Daniel Pustovoyt startete in der gleichen Gewichtsklasse, verlor aber im Halbfinale gegen seinen Vereinskameraden Daniel Schüler und erkämpfte deshalb die Bronzemedaille.
Emily Nahrstedt kämpfte ebenso souverän in der Klasse bis 24 kg bei den Mädchen. Nur im Finale musste sie sich geschlagen geben und erkämpfte am Ende Silber.
In der Altersklasse der u 12 startete Richard Fleischmann so richtig durch. Im Starterfeld von 20 Teilnehmern hatte Richard 5 Kämpfe zu absolvieren. Er siegte viermal vorzeitig. Nur im Halbfinale war er etwas unachtsam und verlor. Am Ende ein sehr guter 3. Platz für ihn.
Carolin Schatt und Kay Marius Weisheit schafften es auf Platz 5.
Am Ende freute sich der SV Schmalkalden 04 e.V. über 2 x Gold, 3 x Silber, 3 x Bronze und 4 x Platz 5 – eine tolle Bilanz bei diesem stark besetzten Turnier und ein toller Einstieg in die Wettkampfsaison 2012. Am letzten Januarwochenende finden für die u 17 und die u 20 dann die Thüringer Landesmeisterschaften in der Hans-Dieter Clemen-Sporthalle in Schmalkalden statt. |
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| [04.01.2012] Vier Generationen mit Erfolg auf der Tatami
Mit einer beeindruckenden Bilanz beschlossen die Judoka des SV Schmalkalden 04 das Jahr 2011. In der Spitze wie in der Breite der sportlichen Erfolge, in Sachen Zusammenhalt und Geselligkeit ist und bleibt der Verein einer der stabilsten im Kreissportbund Schmalkalden-Meiningen und darüber hinaus im Land Thüringen.
Schmalkalden – Familiäre Atmosphäre, Gemeinschaftsgeist und Kameradschaft untereinander – das sind für die Judoka des SV 04 keine leeren Worte, sondern wöchentlich gelebte Realität. Die exakt 108 Mitglieder (darunter 57 Kinder und Jugendliche) sind über vier Generationen verteilt – Beleg kontinuierlicher Arbeit über mehr als fünf Jahrzehnte. So gelang es auch, den schmerzlichen Verlust des einst allseits gegenwärtigen Judovaters Hans Dieter „Mandy“ Clemen, der im April 2010 verstarb, aufzufangen. In seinem Sinn führt Angelika Wilhelm die Vorstandsarbeit kontinuierlich fort. Bestätigung und Anlass für weitere Anstrengungen war so auch gleich zu Beginn des Jahres 2011 im Januar die Namensgebung der Trainings- und Wettkampstätte der Judoka anlässlich der Thüringer Landesmeisterschaft als Hans-Dieter-Clemen-Sporthalle. Fast schon symbolisch und symptomatisch für die Kontinuität im Verein absolvierten gerade während dieser Landesmeisterschaft mit Stefan Fleischmann und Alexander May zwei noch junge Männer ihre Prüfung als Landes-Kampfrichter mit Bravour. Alexander May legte überdies im vergangenen Jahr die Prüfung zum 2. DAN ab.
Selbst noch erfolgreich aktiv, setzen sie die Tradition fort, als Kampfrichter und Trainer dem Verein treu zu bleiben und den Jüngeren zur Seite zu stehen. So ist es möglich, immer wieder neue Schmalkalder Judogenerationen heranzubilden. Dafür stehen als Trainer Janina Gürth und Danny Müller (B-Lizenz), Tom und Steve Wilhelm, Alexander May und Tobias Danz (C-Lizenz). Sie bilden die Jüngeren im Verein aus, so dass sich Angelika Wilhelm um die Älteren, ab 14 Jahre, kümmern kann.
Medaillen und Plätze
An internationalen Erfolgen im Jahr 2011 ist zunächst der 5. Platz von Klaus-Peter Loch bei der WM Ü 30 hervorzuheben. Bei der Teilnahme an drei internationalen Turnieren in Ungarn, dem Tuzla-Cup in Berlin und dem eigenen Osterturnier gelangen SV 04-Kämpfern elf erste, sieben zweite, elf dritte, vier fünfte und ein siebter Platz.
Unter all den erfolgreichen Judoka des Vereins ragte im vergangenen Jahr die erst 15jährige Theresa Döhrer (U 17) heraus, die in der Gewichtsklasse bis 78 kg kämpft. Neben zahlreichen Turniererfolgen wurde sie Thüringen- und Mitteldeutsche Meisterin und holte bei der Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille. Selbst der Titel war greifbar nahe, doch musste sie um den Einzug ins Finale verletzungsbedingt leider passen. Diese Verletzung kostete Theresa auch die Teilnahme an den folgenden hochkarätigen Turnieren wie die Internationale Deutsche Meisterschaft und der Internationale Thüringenpokal und somit eine noch bessere Bilanz. Ungeachtet dessen hat sie in diesem Jahr alle Optionen, um in den deutschen Nachwuchskader aufgenommen zu werden.
Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften holten in der Ü 30 ebenso Klaus-Peter Loch (Silber) und Sandra Schatt (Bronze), Petra Schaft erreichte Rang 5.
Bei den stark besetzten Mitteldeutschen Titelkämpfen der U 20 gelang Stefan Fleischmann der große Gold-Wurf. Alexander May errang Silber, Stefan Wolf Bronze, Tom und Steve Wilhelm Platz sieben. In der U17 freuten sich Vanessa Kaupert über Rang 5, Max Münch und Philipp Honauer über Rang 7, während in der U 14 Sarah Kunjan Bronze erkämpfte.
8x Gold, 7 x Silber, 12 x Bronze und 4 x Rang 5 ist die beeindruckende Bilanz der Schmalkalder bei Thüringer Meisterschaften. In die Meisterlisten trugen sich neben Theresa Döhrer ferner Janina Gürth bei den Frauen und Studenten, Sandra Schatt (Ü 30), Alexander May (Studenten sowie U 20), Stefan Wolf (U 20) sowie Daniel Schüler (U 10) ein.
Wie breit gefächert die Erfolge sind, zeigt beeindruckend die Vereinsrangliste, für die nach Wertigkeit gestaffelt das Abschneiden bei allen Turnieren mit Punkten belegt wird. In diesen Ranglisten sind nicht weniger als 68 Kämpferinnen und Kämpfer von der U 7 bis zu Frauen und Männer aufgeführt, die wenigstens einmal im Jahr zu einem Wettkampf antraten. Nicht selten kommen da jedoch sechs bis neun, in der Spitze bis zu 15 Turniere für den einzelnen Aktiven zusammen. In der U 7 männlich dominieren die hoffnungsvollen Zwillinge Philipp und Florian Leffler aus Seligenthal, die beide im Jahresverlauf zwölf Wettkämpfe absolvierten und es immer spannend machten – einmal setzte sich Philipp, dann wieder Florian durch. Richard Fleischmann führt die Liste in der U 11 männlich souverän an, gefolgt von Daniel Schüler und Adrian Schmidt. In der gleichen Altersklasse der Mädchen hatte Carolin Schatt die Nase vorn, Emily Nahrstedt und Lisa Ehrlein belegten die Plätze.
Theresa Döhrer vor Vanessa Kaupert und Flora Nahrstedt lautet die Reihenfolge der zusammengefassten U 14/U17 weiblich und männlich, Alexander May vor Stefan Fleischmann sowie den punktgleichen Steve und Tom Wilhelm die der U 20.
Bei den Frauen ist Janina Gürth an der Spitze zu finden, gefolgt von Sandra Schatt und Petra Schaft, Klaus-Peter Loch dominiert die Herren-Rangliste vor Stefan Wolf und Tobias Danz.
Bei all dem Judo mit Wettkämpfen fast an jedem Wochenende außer den Ferienzeiten kommt das gesellige Leben mit Wanderungen, weiteren gemeinsamen Freizeitaktivitäten, nicht zur kurz, außer Judoka trifft man sich auch gerne zum Volleyball oder Fußball. Kein Wunder, dass, angefeuert von dutzenden weiteren Vereinsmitgliedern, die Judoka kurz vor Weihnachten erneut das stark besetzte Promiturnier der Volleyballer gewannen. Traditionell waren auch 2011 wieder beim legendären Zeltlager in Friedrichroda Eltern, Opas und Omas und Kinder aller Altersgruppen drei Tage fröhlich beisammen. Auch beim sommerlichen Ferienlager bei den Freunden im ungarischen Koroncó standen Spaß und Spiel obenan. Zur Eröffnung des dort ebenso erneut besuchten traditionellen internationalen Turniers im Oktober überraschten und rührten die ungarischen Freunde die Schmalkalder mit der Ernennung von Hans-Dieter Clemen posthum und Angelika Wilhelm zu Ehrenbürgern von Koroncó.
Nach der traditionellen Weihnachtsfeier nur einen Tag vor Heiligabend war aber längst noch nicht Schluss. Das Jahr 2011 endete mit einer weiteren ehrenhaften Ernennung. Angelika Wilhelm wurde von der Internationalen Judo Föderation (IJF) in Verbindung mit der International Blind Sport Association (IBSA) für die Paralympischen Spiele der sehbehinderten Judoka 2012 in London nominiert. Für die knapp 24 Jahre international tätige Kampfrichterin wird es nach Athen 2004 und Peking 2008 bereits die dritte Paralympics. Da ließen es am letzten Tag des so erfolgreichen Jahres die Breitensportler der Judoka und die Ü-30-Kämpferinnen- und Kämpfer, die als verschworene Gemeinschaft so etwas wie eine gemeinsame gute Seele des Vereins sind, bei ihrer traditionellen gemeinsamen Silvesterparty so richtig krachen. [hrk] |
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©SV Schmalkalden 04 e.V Judo
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